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Meldung:

Mettmann, 11. September 2017
Kerstin Griese trifft … Olaf Scholz

Hoffnungsland: „Wie gehen wir damit um, dass unser Land so schön geworden ist, dass alle hier hinwollen?“

+Kerstin Griese trifft Olaf Scholz in der AWO-Angerland

„Wie gehen wir damit um, dass unser Land so schön geworden ist, dass alle hier hinwollen?“, fragte Olaf Scholz bei „Kerstin Griese trifft …“. Hamburgs Erster Bürgermeister hat ein Buch mit dem Titel „Hoffnungsland“ geschrieben, was er in der AWO Angerland vorgestellt hat.
„Ich finde es gut, dass das Buch ziemlich optimistisch ist“, sagte Kerstin Griese. Das bestätigte Olaf Scholz, denn „wir können das auch, weil wir unter guten Bedingungen leben“. Er wies darauf hin, dass die meisten Flüchtlinge gar nicht in Deutschland leben. „Die Leute fliehen ins Nachbarland, von einer Diktatur in die andere, mit dem Unterschied, dass sie dort nicht umgebracht werden“, so der stellvertretende SPD-Vorsitzende. Denen müsse dort geholfen worden, unabhängig von der jeweiligen Regierungssituation. Deswegen versteht Olaf Scholz die Kritik an dem Flüchtlingsabkommen mit der Türkei nicht, in der zwei Millionen Syrer leben. „Es geht nicht um die Türkei, sondern um die Flüchtlinge.“
Es sei ihr ein großes Anliegen, legale Wege der Zuwanderung zu schaffen, unterstrich Griese. Ratingens SPD-Bundestagsabgeordnete wies auf die lebensgefährlichen illegalen Wege und das kriminelle Handeln der Schlepper hin. Die SPD habe deswegen ein vom Asylrecht unabhängiges Einwanderungsgesetz vorgelegt, das jährliche Kontingente für Menschen vorsieht, die in Deutschland arbeiten wollen.
Jetzt müsse alles dafür getan werden, damit das mit der Integration klappt, betonten Griese und Scholz. „Kinder in Krippen und Kitas, und die Schulpflicht ist die schönste Pflicht, die es gibt“, meinte Olaf Scholz. Wichtig sei auch eine ordentliche Berufsausbildung. „Ich bin froh, dass die Mittel für den sozialen Wohnungsbau verdreifacht wurden“, sagte Kerstin Griese. „Mir ist wichtig, dass wir überhaupt mehr bezahlbare Wohnungen bauen, für Familien und für Menschen mit geringem Einkommen.“
„Ich bin optimistisch, was unsere Demokratie angeht“, so Scholz. Rechtspopulistische Parolen müsse man mit Fakten widerlegen, sagte Hamburgs Regierungschef in der lebendigen Diskussion, zu der 80 Interessierte in die AWO nach Ratingen-Lintorf gekommen waren.

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